Die größte Studie zu Digitalisierung und Datenarbeit

Stempel_35

Wir haben 1.000 Unternehmen befragt

97% sagen, sie wollen auch in konjunkturschwachen Zeiten in Digitalisierung investieren, 60% der Teilnehmer sind Teil einer Digitalisierungsinitiative, als Top-Hindernis wird die Datenqualität gesehen. Datenstau oder digitale Überholspur - was gilt?

97% sagen, sie wollen auch in konjunkturschwachen Zeiten in Digitalisierung investieren, 60% der Teilnehmer sind Teil einer Digitalisierungsinitiative, als Top-Hindernis wird die Datenqualität gesehen. Datenstau oder digitale Überholspur - was gilt?

the factlights Artikel

Der Handel im digitalen Wandel

Der stationäre Handel steckt mitten in der digitalen Transformation. Und Digitalisierung lohnt sich – das haben auch deutsche Handels­un­ter­nehmen erkannt. Denn mit einem kanalübergreifenden Geschäftsmodell lässt sich auch zukünftig die Wettbewerbsfähigkeit sichern. Dabei steht die Branche vor der Aufgabe, die stationären Vorteile mit einer digitalen Erlebniswelt zu verflechten.

Im Zuge der Digitalisierung hat sich gerade auch im Handel der Fokus wieder zunehmend vom Produkt auf den Kunden verlagert. Dessen Bedürfnisse und Wünsche stehen im Mittelpunkt, und das Leitbild „der Kunde ist König“ ist heute wichtiger denn je. Um dem gerecht zu werden, muss der stationäre Einzelhandel seine traditionellen Stärken aus­spielen – unterstützt von digitalen Lösungen.

Digitalisierung zahlt sich aus

Im Branchenvergleich liegt der Handel vier Punkte unter dem Durchschnitt von 56 Punkten beim Digitalisierungsindex Mittelstand 2018. Demnach hinken in Sachen Digitalisierung noch viele mittelständische Unternehmen hinterher. Unter Druck stehend durch digitale Plattformen wie Amazon und Zalando, haben bislang aber nur 38 Prozent der Handelsunternehmen den digitalen Wandel in ihrer Geschäftsstrategie verankert. Zudem fehlt es vor allem in kleineren Unternehmen an digitalem Know-how, um den Wandel erfolgreich anzugehen. Große Unternehmen können oft auf mehr Ressourcen zurückgreifen und gehen bei der Digitalisierung größere Schritte.

Die Verbesserung der Kundenbeziehung wirkt sich direkt auf den Geschäftserfolg aus. Daher setzen erfolgreiche Unternehmen auf intelligente Kun­dendatenbanken, werten das Kaufverhalten aus und stellen entsprechende personalisierte Angebote bereit. Dadurch hat sich für 74 Prozent der Unternehmen die Kundenbeziehung verbessert. Allerdings gibt es noch reichlich Potenzial zur Verbesserung. Bislang greifen nur 36 Prozent der Handelsunternehmen zentral auf alle kunden- und vertragsrelevanten Daten zu. Nahezu ein Drittel (29 Prozent) haben dieses Thema überhaupt nicht auf der Tagesordnung.

Viele Händler haben bereits ihr Geschäftsmodell erweitert und vertreiben ihre Produkte sowohl offline als auch online. Immerhin 18 Prozent der Handelsbetriebe nutzen inzwischen auch Big Data-Analysen zur Individualisierung von Produkten, Lösungen und Services für die Kundschaft. 71 Prozent der Firmen geben an, dass sich dies positiv auf den Umsatz auswirkt.

Zudem steigern digitale Workflows die Produktivität. So hat sich bereits ein Drittel der befragten Unternehmen von manuellen Prozessen mit Papier und Medienbrüchen losgesagt. Weitere 40 Prozent sehen sich auf dem Weg dahin. Und es lohnt sich. Denn die Maßnahmen zur digitalen Trans­formation spiegeln sich auch positiv in der Bilanz wider. Dabei gilt: Je weiter die Digitalisierung im Unternehmen vorangeschritten ist, desto zu­frie­dener sind diese hinsichtlich Umsatz, Neukundengewinnung oder Produkt- und Servicequalität.

Im Gegensatz etwa zum Industriesektor haben im Handel schon kleinere digitale Maßnahmen einen direkten positiven Effekt auf den Umsatz. Eine grundlegende Digitalisierung interner Prozesse oder die Etablierung neuer Geschäftsmodelle, z. B. im Bereich Internet of Things, sind dazu gar nicht zwingend notwendig. Ein solider Webauftritt mit einem zeitgemäßen Onlineshop reicht für viele mittelständische Händler häufig bereits aus, um deutlich mehr Kunden anzulocken und den Umsatz anzukurbeln.

Herausforderungen im Handel

Viele Kunden bestellen heute online oder kaufen in Shopping-Centern außerhalb der Städte ein. Dies führt zu einem zunehmend sinkenden Kun­den­aufkommen und vielen leerstehenden Ladenflächen in innerstädtischen Einkaufszonen. Kurz: Der traditionelle Handel steht vor großen Her­aus­for­derungen, dem dynamischen Wandel der Kundenbedürfnisse auch langfristig gerecht zu werden. Laut einer repräsentativen Umfrage des Digitalverbands Bitkom sieht sich die Mehrheit (73 Prozent) der befragten Unternehmer als Nachzügler beim Thema Digitalisierung.

Lediglich 23 Prozent der Händler sehen sich in diesem Bereich als Vorreiter. Und nahezu drei Viertel (71 Prozent) haben es schwer, Mitarbeiter mit digitalen Fachkenntnissen zu finden. Nichtsdestotrotz sehen 72 Prozent der befragten Händler in der Digitalisierung generell eine Chance für ihr Unternehmen. Jeder besitzt heute mindestens ein Smartphone oder Tablet. Und immer mehr nutzen diese Mobilgeräte intensiv zum Einkaufen. So hat sich die Zahl der Käufer via Smartphone innerhalb von nur zwei Jahren nahezu verdoppelt. Daher gehören für einen erfolgreichen Online-Shop nutzer­freundliche Shopping-Apps mittlerweile auch fast schon zur Standardausstattung.

Neben neuen Services geht es vor allem darum, dem Kunden ein Einkaufserlebnis auf möglichst vielen Kanälen anzubieten. Damit verschwimmen die Grenzen zwischen Online- und Offline-Han­del immer mehr, E-Commerce und Mobile-Commerce erweitern die klassischen Geschäftsmodelle der Unternehmen. Laut der Bitkom-Umfrage sind sich 81 Prozent der Händler sicher, dass im Zuge der digitalen Transformation Online- und Offline-Handel verschmelzen werden. Und das ist kein Wunder: Kunden erwarten heute beim Einkaufen im stationären Handel dieselben Annehmlichkeiten wie beim Online-Einkauf. Gerade kleine und mittelständische Händler tun sich damit noch schwer und benötigen professionelle Unterstützung beim Digitalisierungsprozess.

Fazit

Die Digitalisierung im Handelssektor schreitet voran, wenn auch deutlich langsamer als in anderen Branchen wie etwa der Industrie oder Logistik. Investitionen in die digitale Transformation wirken sich insgesamt positiv auf die Geschäftszahlen aus und sichern langfristig auch die Wett­be­werbs­fähigkeit.

Beschleunigt wird der digitale Wandel durch etablierte Lösungen, die bereits an die Bedürfnisse der Unternehmen angepasst sind. So hat zum Beispiel EDEKA Minden-Hannover gemeinsam mit OPTIMAL SYSTEMS die Geschäftspartnerverwaltung und das Sitzungsmanagement digitalisiert. MEHR ZU OPTIMAL SYSTEMS

News von OPTIMAL SYSTEMS

Tipp

Tipps für die digitale Rechnungsbearbeitung: Was Sie bei der Einführung beachten sollten

Was sind die wichtigsten Aspekte, die bei der Einführung einer digitalen Rechnungsbearbeitung zu berücksichtigen sind? Welche Hürden sind zu überwinden?

Wir haben die wichtigsten Schritte, die Unternehmen auf dem Weg in eine digitale Verwaltung befolgen sollten, in fünf kompakten Tipps zusammengefasst.

Tipp

Digitales Vertragsmanagement bringt Geschwindigkeit, Transparenz und Verfügbarkeit

Egal ob privat oder beruflich: Verträge gehören zu den Notwendigkeiten unseres zivilisatorischen Zusammenlebens.

Ein digitales Vertragsmanagement ist für eine compliance-konforme und prozessoptimierte Verwaltung von Verträgen unabdingbar. Geschwindigkeit, Transparenz und Verfügbarkeit in vier zentralen Aspekten, sprechen dafür.

the factlights Top-Thema

STUDIEN HIGHLIGHTS

Erste Ergebnisse für Sie zusammengefasst

97% der Unternehmen sagen: "Wir investieren auch in konjunkturschwachen Zeiten in Digitalisierung." 60% der Teilnehmer sind Teil einer Digitalisierungsinitiative, als Top-Hindernis wird die Datenqualität gesehen – Datenstau oder digitale Überholspur? Was gilt?

ARTIFICIAL INTELLIGENCE

AI wird konkret – Empfehlungen für die Praxis

Neue AI-Methoden und -Tools eröffnen in der Geschäftswelt unbegrenzte Potenziale, wenn sie in den Unternehmensalltag integriert werden

PROZESSOPTIMIERUNG

Eine Grundlage für die Digitalisierung der operativen Steuerfunktion

Das Prozesshaus vereint die sechs wesentlichen Komponenten zur Optimierung und Digitalisierung von Prozessen

EU-RICHTLINIE

Neue Digitale-Inhalte-Richtline – Umdenken für die digitale Branche?

Für die Unternehmen der digitalen Branche stehen im Bereich B2B erhebliche rechtliche Änderungen am Horizont

INNOVATIONSPROZESS

Vorgehensmodell für die Portfolio-Entwicklung in Innovationsprozessen

Das Portfolio-Entwicklungsmodell gibt Orientierung, um mit neuen VUCA-Gegebenheiten methodisch umzugehen

the factlights bringt Ihnen spannende Einblicke:

  1. Am Puls der Zeit
    the factlights 2020 hat über 1.000 Unternehmen im deutschsprachigen Raum zu ihrer Realität von Digitalisierung, Analytics und Datenarbeit befragt. Highlights, Updates und die kompletten Studienergebnisse gibt's hier.
  2. Experten analysieren und empfehlen
    Namhafte Vertreter führender Unternehmen nehmen Stellung zu aktuellen Trends, stellen Checklisten, Use Cases, Whitepaper bereit und stehen Ihnen gerne mit Empfehlungen, Tipps und Best Practices rund um die Themen der Digitalisierung und Datenarbeit zur Seite. KONTAKTIEREN SIE UNS!
  3. Detaillierte Ergebnisse sichern
    Damit Sie nichts verpassen, melden Sie sich am besten gleich unverbindlich an und Sie erhalten regelmäßig spannende Updates sowie die kompletten Ergebnisse als Management Summary mit detaillierte Analysen, Handlungsempfehlungen und Experten-Kommentare aus verschiedenen Branchen und Disziplinen zugesandt.

THE FACTLIGHTS 2020

Was macht the factlights 2020?

the factlights 2020 stellt Fragen und gibt Antworten: Als zentrale Studie im deutschsprachigen Raum hinterfragt the factlights 2020 den Stand von Data & Analytics Initiativen in Unternehmen und deren Einfluss auf den Arbeitsalltag  jedes einzelnen.